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J.v. Tepl: Der Ackermann und der Tod

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J.v. Tepl: Der Ackermann und der Tod


Datum Freitag, 19. November 2021, 20:00 Uhr
Standort St. Marien-Kirche, An der Marienkirche 6, 24768 Rendsburg
Mitwirkende
Simon Kehl, Rainer Luxem, Patrick Goeser, Sprecher, Musik: Volker Linhardt
Preis
Eintritt frei - Spenden erbeten

Johannes von Tepl: Der Ackermann und der Tod
Ein Streitgespräch

Der Ackermann: Simon Kehl

Der Tod: Rainer Luxem

Gott: Patrick Goeser

Musik: Volker Linhardt

Kartenreservierung unter www.st-marien-rendsburg.de

telefonisch am Tag der Aufführung von 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr unter 04331/3370607

 

Der Ackermann und der Tod (auch: Der Ackermann aus Böhmen) ist ein Werk des Johannes von Tepl, das um 1400 entstand, zunächst in verschiedenen Handschriften verbreitet wurde und erstmals um 1460 in Bamberg im Druck erschien, Es war eines der ersten Werke auf Deutsch, das mit Holzschnitten versehen war. 

Das Streitgespräch zwischen einem Ackermann und dem Tod, den er wegen des Todes seiner Frau verklagt, gilt als eines der bedeutendsten Werke der spätmittelalterlichen deutschen Literatur.

Neben seinem rhetorisch-stilistischen Rang ist der Text auch als sozial- und mentalitätsgeschichtliche Quelle von hoher Bedeutung, unter anderem weil er ein - in der zeitgenössischen Theologie umstrittenes und auch lange Zeit später noch nicht selbstverständliches - Konzept der Ehe als Liebesgemeinschaft vertritt.

Erstmals in der mittelalterlichen Literatur lehnt sich ein Mensch hier gegen den Tod auf und kritisiert damit auch Gottes Allmacht, der sich der Mensch bislang unterwarf.